Bastian hatte dem Löwen die Inschrift auf der Rückseite des Kleinodes gezeigt. »Was mag das bedeuten?« fragte er. »TU WAS DU WILLST, das bedeutet doch, daß ich alles tun darf, wozu ich Lust habe, meinst du nicht?«Graógráman Gesicht sah plötzlich erschreckend ernst aus, und seine Augen begannen zu glühen. »Nein«, sagte er mit jener tiefen, grollenden Stimme, »es heißt, daß du deinen Wahren Willen tun sollst. Und nichts ist schwerer.« »Meinen Wahren Willen?« wiederholte Bastian beeindruckt. »Was ist denn das?« »Es ist dein eigenes tiefstes Geheimnis, das du nicht kennst.« »Wie kann ich es denn herausfinden?« »Indem du den Weg der Wünsche gehst, von einem zum ändern und bis zum letzten. Der wird dich zu deinem Wahren Willen führen.« »Das kommt mir eigentlich nicht so schwer vor«, meinte Bastian. »Es ist von allen Wegen der gefährlichste«, sagte der Löwe.





